STAWAG baut mit APAG Elektro-Tankstellen in Parkhäusern
„Die STAWAG ist häufig Vorreiter für neue Entwicklungen in der Energiebranche. Diese Rolle nehmen wir nun auch beim Thema Elektromobilität ein. Denn wir sind überzeugt, dass dies in Zukunft ein wichtiges Handlungsfeld für Stadtwerke ist“, begründet Vorstandsmitglied Dr. Christian Becker das Engagement der STAWAG. Herbert Sliwinski, Prokurist der APAG, sieht für sein Unternehmen ebenfalls Perspektiven in der Elektromobilität: „Wir möchten unseren Kunden stets einen Mehrwert bieten und setzen frühzeitig auf Innovationen. Fahrern von Elektrofahrzeugen die Möglichkeit zu bieten, beim Parken in unseren Parkhäusern direkt ihr Fahrzeug aufzuladen, ist für uns ein solcher Mehrwert.“ Deshalb war die APAG schnell bereit, mir ihrem Schwesterunternehmen STAWAG ein Netz von Elektro-Tankstellen in ihren Parkhäusern aufzubauen. Weitere Ladestationen sollen in den nächsten Monaten folgen.
Das Thema Elektromobilität möchte Aachen für sich besetzen. Das Landeswirtschaftsministerium will Nordrhein-Westfalen zur ersten großräumigen Modellregion für Elektromobilität in Europa machen. Dabei soll Aachen als bedeutender Forschungsstandort zur Entwicklung und Verbreitung von zukunftsweisenden Mobilitätskonzepten eine wichtige Rolle spielen. Bis 2020 sollen mindestens 250 000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen des Landes unterwegs sein. Für die gesamte Bundesrepublik sind 1 Million Elektroautos in 2020 das Ziel. Um dies zu erreichen, stellt die Bundesregierung aus dem Konjunkturpaket II 500 Millionen Euro zur Förderung der Elektromobilität zur Verfügung.
Die STAWAG und mehrere Partner, darunter auch die APAG, haben sich mit verschiedenen Projekten für solche Bundesförder¬mittel beworben. Eine Bewerbung war bereits erfolgreich: Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Aachener mit ihrem Vorhaben „Smart Wheels“ zu einem der Sieger im Wettbewerb „IKT für Elektromobilität“ gekürt. Das Konsortium entwickelt und erforscht Geschäftsmodelle und konvergente IKT-Dienste (IKT steht für Informations- und Kommunikationstechnologie) zur Verbreitung von Elektromobilität durch die Integration in das „Internet der Energie“ und die Infrastrukturen von Stadtwerken. Mit diesem Projekt werden ab Anfang 2010 Elektroautos nach Aachen kommen. Und diese können dann wie die bereits verfügbaren Elektro-Roller an den Elektro-Tankstellen der STAWAG in den APAG-Parkhäusern bequem aufgeladen werden.











