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Förderprogramme für Verbraucher neu aufgelegt

Ihre Förderprogramme zur rationellen Energienutzung und zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien baut die STAWAG im Jahr 2004 weiter aus.

Aachen. Auch im Jahr 2004 bezuschusst die STAWAG Maßnahmen zum Energiesparen. Das Förderbudget wurde um 17% aufgestockt; insgesamt stehen für das Jahr 2004 300.000 Euro als Fördermittel zur Verfügung. Alle Fördermittel werden als nicht rückzuzahlende Zuschüsse vergeben. Nach wie vor sind die vorhandenen Energiesparpotenziale gewaltig. Daher verfolgt die STAWAG mit dem Programm – neben dem Ausbau erneuerbarer Energien – vor allem die Förderung einer effizienten Energienutzung. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel der Kunden.

Neu im Programm der STAWAG ist die Förderung von Erdgasautos. Bei einer Neuanschaffung zahlt die STAWAG eine Prämie von 1.000 kg Erdgas – das entspricht immerhin einer Fahrleistung von ca. 20.000 km. Getankt werden kann an der öffentlichen Erdgastankstelle der STAWAG in der Lombardenstraße.

Der Schwerpunkt der Förderprogramme liegt aber auch in 2004 mit einem Budget von 190.000 Euro wieder im Bereich Energetische Modernisierung von Wohngebäuden. Dieser Programmteil umfasst Maßnahmen, mit denen der Heizenergieverbrauch in bestehenden Wohngebäuden stark vermindert werden kann. Schließlich liegt dort das bei weitem größte Potenzial zur CO2-Minderung.

„Bei Durchführung einer solchen Maßnahme schlägt der Hauseigentümer gleich drei Fliegen mit einer Klappe“, so Architekt Eckhard Zink, Energieberater der STAWAG, „er verringert den Energieverbrauch, er verbessert durch die jetzt warmen und dichten Hüllflächen das Raumklima und er erhält bzw. steigert den Wert seiner Immobilie“.

Mit 60.000 Euro Gesamtfördervolumen unterstützt die STAWAG die Anschaffung von effizienten Haushaltsgroßgeräten. Dabei ist die Palette der förderfähigen Geräte größer geworden.

So werden jetzt auch besonders sparsame Waschmaschinen mit 50 € gefördert. Diese dürfen einen Energieverbrauch von maximal 0,17 kWh/kg Wäsche aufweisen und sind im Regelfall durch den Vermerk „A+“ auf dem Eurolabel gekennzeichnet.

Ebenfalls neu mit 50 € gefördert werden sparsame Elektrobacköfen, Voraussetzung ist hier die Energieklasse „A“.

Vereinfacht hat sich das Förderkriterium für Kühl- und Gefriergeräte. Ihr Kauf kann mit 50 € gefördert werden, bei einer Einstufung in die Energieklassen „A+“ oder „A++“.

Geschirrspüler müssen wie im Vorjahr in allen drei Kategorien des Eurolabels (Energieverbrauch, Reinigungs- und Trocknungswirkung) die Klasse „A“ aufweisen, die Fördersumme ist auch hier 50 €.

Mit 150 € gefördert wird schließlich die Anschaffung von neuen Wärmepumpen- und Erdgaswäschetrocknern, sowie die Neuinstallation von Erdgassteckdosen für die Umstellung von vorhandenen Elektroherden auf neu gekaufte Erdgasherde.

Ein Weg Stand-By-Verluste von elektrischen Geräten zu vermeiden, ist der Einsatz von energiesparenden Zusatzgeräten. Diese werden von der STAWAG jetzt pauschal mit 10 Euro gefördert.

Mit einem Budget von 20.000 Euro ebenfalls wieder im Programm ist die Förderung der Errichtung von Passivhäusern in Aachen. Passivhäuser sind Gebäude mit einem extrem geringen Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m2 Wohnfläche und Jahr und damit bestens für die Zukunft gerüstet.

Solarthermische Anlagen werden mit einem Gesamtvolumen von 30.000 Euro von der STAWAG gefördert. Eine Solaranlage deckt auch in unseren Breiten problemlos mehr als 50 % des jährlichen Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung.

Schließlich unterstützt die STAWAG auch weiterhin den Bau von Fotovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung mit 400 €uro/kWp.

Die Richtlinien der STAWAG-Förderprogramme werden im Laufe des Jahres eventuell sich verändernden Bedingungen angepasst. Verbindlich ist immer die aktuelle Richtlinie.

Bis auf das Programm „Effiziente Haushaltsgroßgeräte“ müssen Anträge unbedingt vor Beginn der geplanten Maßnahmen gestellt und bewilligt worden sein.

Ansprechpartner für die Förderprogramme ist die Energieberatung der STAWAG, Lombardenstr. 12-22, 52070 Aachen, E-Mail: energieberatung@stawag.de, Tel.: 0241181-333, die von 7:30 bis 18:00 Uhr zu erreichen ist. Dort sind die Förderrichtlinien und weitere Informationen erhältlich. Die Richtlinien und Antragsformulare stehen auch im Internet – unter der Adresse www.stawag.de zum Herunterladen bereit.

22. Januar 2004

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