Fragen & Antworten
| Rechnung |
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Gibt es eine Erklärung zu meiner Jahresabrechnung?
Wir haben hier für Sie eine Erläuterung Ihrer Rechnung inklusive Musterrechnung (PDF,2 MB) hinterlegt.
Sie möchten die Erstellung und Zusendung einer Zwischenrechnung?
Mit dem beigefügten Formular (PDF, 40 KB) können Sie uns offiziell mit der Erstellung einer Zwischenrechnung beauftragen und uns Ihre Zählerstände mitteilen, die wir für die weitere Bearbeitung benötigen. Für diese Dienstleistung fallen bei uns im Haus Bearbeitungskosten in Höhe von derzeit 26,00 Euro zuzüglich der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer an.
Für die Ablesung haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie lesen Ihre Zählerstände schnell selbst ab oder wir schicken einen STAWAG-Mitarbeiter vorbei, der dies für Sie übernimmt. In diesem Fall entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von 26,10 Euro.
Wenn Sie noch Fragen zu Ihrer Rechnung haben, können Sie sich auch an unser Kundenzentrum in der Lombardenstraße wenden oder uns unter der Telefonnummer 0241 181-1222 anrufen.
| Heizgradtage |
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Was sind Heizgradtage?
Für ihre Berechnung wird in einem ersten Schritt die Heizgrenztemperatur festgelegt. Vereinfachend geht man davon aus, dass an allen Tagen mit einer mittleren Außentemperatur unterhalb dieser Temperatur, geheizt werden muss (Heiztage). Da einem Gebäude auch über innere Wärmequellen und die Sonneneinstrahlung Wärme zugeführt wird, liegt diese Heizgrenztemperatur deutlich unter der Innentemperatur. Für den Gebäudebestand und eine Raumtemperatur von 20°C wird die Heizgrenztemperatur mit 15°C angesetzt (sie kann bei gut gedämmten Gebäuden allerdings auch niedriger, z.B. bei 12°C liegen).
Für alle Heiztage wird dann die Differenz zwischen der mittleren Außentemperatur und der Heizgrenztemperatur berechnet und aufaddiert, man erhält so die Heizgradtage. Je größer die Heizgradtage (gemessen in Kelvintagen Kd) sind, desto kälter war es im betreffendem Zeitraum und desto höher war der Heizenergiebedarf.
Abweichend davon ist auch das Gradtagszahl-Verfahren nach VDI 2067 gebräuchlich. Die Gradtagszahl ist fast genauso definiert wie die Heizgradtage nach VDI 3807, in ihre Berechnung geht anstelle der Heizgrenztemperatur allerdings die mittlere Raumtemperatur (für Wohngebäude üblicherweise 20 °C) ein. Es wird jedoch empfohlen, für den Vergleich von Heizenergieverbräuchen die Heizgradtage zu verwenden.
Um vergleichen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten:
a) der reale Heizenergieverbrauch wird mit den Heizgradtagen jeweils auf ein normiertes Durchschnittsjahr umgerechnet. Dazu wird der Mittelwert der Heizgradtage über einen langjährigen Vergleichszeitraum herangezogen.
Beispiel
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Jahr |
Realer Heizenergieverbrauch |
Heizgradtage |
Witterungsbereinigter Verbrauch |
|---|---|---|---|
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Durchschnittsjahr (1970 - 2009) |
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2072 (Mittelwert) |
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2007 |
10.000 kWh |
1697 |
12.210 kWh |
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2008 |
10.500 kWh |
1972 |
11.032 kWh |
Der höhere Verbrauch im Jahr 2008 erweist sich witterungsbereinigt als der eigentlich niedrigere. (Anmerkung: Da die mittleren, jährlichen Außentemperaturen in der Heizperiode in den letzten Jahren angestiegen sind, führt die Normierung über den vergleichsweise hohen Mittelwert tendenziell zu relativ hohen bereinigten Heizenergieverbräuchen. Für den Vergleich ist dies aber unproblematisch.)
b) direkter Vergleich der Heizenergieverbräuche von zwei Jahren über den Quotienten aus den jeweiligen Heizgradtagen.
Der Verbrauch in 2008 dürfte damit im Beispiel 1972/1697 mal so hoch sein wie in 2007 nämlich 11.620 kWh. Auch hier zeigt der Vergleich, dass in 2008 mit nur 10.500 kWh offensichtlich sparsam geheizt wurde.
Damit Sie selbst einfach Ihre Heizenergieverbräuche vergleichen können, stellen wir Ihnen an dieser Stelle ein komfortables, Excel-basiertes Berechnungswerkzeug des Institutes Wohnen und Umwelt vor. Damit können Sie leicht Heizgradtage und Gradtagszahlen für Aachen, aber auch andere Orte, berechnen. Das IWU wird die enthaltenen Klimadaten einmal pro Jahr, voraussichtlich zum Ende der Heizperiode im Mai, aktualisieren. Wenden Sie sich gern an unsere Energieberatung, wenn Sie noch Fragen zur Berechnung der Gradtagszahl haben.
Download Klimadaten IWU (XLS; 1MB)
| Grund-/Ersatzversorgung |
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Was versteht man unter Grundversorgung?
Als „Haushaltskunde“ im Sinne des Paragraphen 3 Nummer 22 des EnWG gelten Endverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke bis zu einem Jahresverbrauch von maximal 10.000 Kilowattstunden beziehen.
Sie erhalten als Haushaltskunde im Sinne des EnWG eine Versorgung mit Strom und Gas im Rahmen der Grundversorgung zu den allgemeinen Tarifen und Bedingungen der STAWAG. Die Preise und Bedingungen finden Sie unter unseren aktuell gültigen Allgemeinen Tarifen und Preisen für Strom und Gas.
Was versteht man unter Ersatzversorgung?
Bei der Ersatzversorgung beziehen Sie aus dem Niederspannungsnetz oder Niederdrucknetz Energie, ohne dass dieser Bezug einer Lieferung oder einem bestimmten Liefervertrag zugeordnet werden kann, das heißt Strombezug oder Gasbezug ohne Liefervertrag.
Die Ersatzversorgung wird im Netzgebiet Aachen von der STAWAG, Ihrem Grundversorger, durchgeführt. In unserem Downloadcenter finden Sie die Preise für den Ersatzversorgungstarif Gas. Für Strom gelten die Allgemeinen Bedingungen und der Allgemeine Tarif als Grundlage für die Ersatzversorgung mit Strom.
| STAWAG Netz GmbH |
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Was macht die STAWAG Netz GmbH?
Auf den Seiten der STAWAG Netz GmbH finden Sie zur Netznutzung Strom zum Beispiel Grundlagen, Strukturdaten und Preisblätter sowie für den Netzzugang Gas u.a. Verträge und Preisblätter.











